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Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Blog für November, 2006.
- Mein Senf zum Thema (27)
- 25.1.2008: Doping im DSV?
- 18.12.2007: Neue Trainer braucht das Skispringen in Deutschland
- 3.10.2007: Nordic Walking als Therapie für Achim Achilles
- 2.7.2007: 4. BR Fichtelgebirgs Nordic Walking Marathon
- 10.5.2007: Nordic Walking am Ende?
- 1.5.2007: Quo vadis Nordische Kombination?
- 30.4.2007: Von Nähmaschinen, Absprungwundern und Flugkünstlern
- 29.4.2007: Medaillen, Doping und ein paar Fragezeichen
- 28.2.2007: Gips statt Gold - Diskussion zum Trainingssturz von Michael Uhrmann bei der WM in Sapporo
- 23.1.2007: Ein etwas anderes Fazit zur 55. Jack Wolfskin Vier Schanzen Tournee
Meine Favoriten
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- Weidatal Bike Marathon im Juli
- Weidatal Marathon im September
- Weidatal Staffel Lauf
Archive für November 2006
The Mission - vom einsamen Kampf mit der Waage
30.11.2006 von admin.
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
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The Mission begins or Dead Men Walking mit ner Schnupfennase
30.11.2006 von admin.
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
DW
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Nordic Opening - 400 Athleten im dunklen hohen Norden und Talentquoten für die Skispringer?
30.11.2006 von admin.
Alle Jahre wieder trifft sich die gesamte nordische Familie zum Saisonauftakt im finnischen Kuusamo knapp unterhalb des Polarkreises und alle Jahre wieder ist das Wetter ein bestimmender Faktor an der Schanze. Den Langläufern ist das Wetter ja eigentlich egal, aber für die Schanzenpiloten ist der Faktor Wind und Schneefall immer wieder ein Gespräch wert. Gerade im deutschen Spezialspringerlager freut man sich ja immer über Gesprächsthemen abseits der eigenen Leistung und da kommt das Nachtreten eines Alexander Herr gerade recht.
www.walkingparks.de – Nordic Fitness Zentren in Deutschland!
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Doping und kein Ende
30.11.2006 von admin.
Die Prozessakten von Thomas Springstein liegen mittlerweile den Deutschen Spitzensportverbänden vor und zeigen offenbar das Scheitern des Dopingkontrollsystems.
Der ehemalige Trainer Thomas Springstein ist inzwischen wegen Dopingvergabe an eine damals minderjährige Athletin zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Prozess gegen ihn ist seit einem halben Jahr zu Ende, doch nachdem die Staatsanwaltschaft Magdeburg dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) Einsicht in die Akten gegeben hat, geht ein Aufschrei durch den Sport. Denn die Akten dokumentieren das Scheitern des Dopingkontrollsystems.
Wohl noch nie haben Sportfunktionäre so tiefe Einblicke in die Möglichkeiten der Leistungsmanipulation erhalten. Auf ihrer Grundlage hat der DLV auch Strafanzeige gegen Peraita und den niederländischen Athletenmanager Jos Hermens erstattet und ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Athleten eingeleitet, darunter Springsteins Lebensgefährtin Grit Breuer.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Prozess und den Skandalen der letzte Monate lauten: · Dopingkontrollen braucht man nicht fürchten, vorausgesetzt man hat die richtigen Kontakte. o Denn Blutkontrollen finden nicht im Training statt, damit ist durchaus ein Doping mit Insulin und Wachstumshormonen möglich. o Der Wachstumsfaktor IGF1 wird derzeit nur in der Forschung verwendet und scheint der letzte Schrei im Dopingsumpf zu sein, denn ein Nachweis ist nicht möglich und über Risiken macht sich keiner Gedanken. o Falls man doch mal Gefahr läuft, einen Dopingtest abgeben zu müssen und nicht sauber ist, dann gibt es „Reiskörner“ und „Shakes“, die Dopingproben unbrauchbar machen und Dopingfahnder staunen lassen. o Fast schon Allgemeinwissen ist das Doping mit Dosierungen unterhalb der Nachweisgrenze, wie zum Beispiel mit Testosteronpflastern · Doping findet als großes Geschäft in Netzwerken statt o Radsportler fliegen nach Spanien und haben betreuende Ärzte in Italien, Belgien und Deutschland. o Ein deutscher Trainer lässt sich von einem spanischen Arzt beraten und wickelt Alles über einen holländischen Athletenmanager ab. o Die Mittelchen werden aus Lagern gestohlen, aus Labors, Arztpraxen und Krankenhäusern überall in der Welt beschafft und illegal in Asien hergestellt. Überall gibt es willige Mittäter, die daran gutes Geld verdienen. o In der Dopingszene werden Milliarden umgesetzt, speziell im Freizeitsportbereich (bei Bodybuildern und Kraftsportlern) herrschen mafiöse Strukturen. · Doping kennt keine Skrupel o Man hat keine Angst vor Nebenwirkungen, Springstein selbst hat ja Anfang der Neunziger Katrin Krabbe und Grit Breuer mit Clenbuterol, einem Mittel aus der Kälbermast gedopt, o Oxiglobin, ein Blutersatzstoff und bislang nur in der Tiermedizin der USA zugelassen, wird offen auf dem Markt nachgefragt. o Springstein fragt in den Mails nach Repoxygen, das wiederum ist ein Mittel, welches in die Erbstruktur eingreift und bislang noch nicht einmal über den Tierversuch hinausgekommen ist. o Springstein wurde in diesem Prozess wegen Minderjährigendopings verurteilt, wobei vielen Beteiligten klar war, dass der Prozess einen ungewöhnlichen Verlauf genommen hat, um nicht für einen großen Skandal in der Leichtathletik zu sorgen, denn Springstein wurde mit dem Prozess auch zum Schweigen über die Details verurteilt. Bin ich Idealist, wenn ich daran glaube, dass die Nordische Kombination, das Skispringen und der Ski Langlauf sauber sind? Was sagen Sie? Hang loose DWGeschrieben in Mein Senf zum Thema | Keine Kommentare »
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
11.11.2006 von admin.
It`s Cool Man hat einmal ein älterer Herr gesagt und ne Schoki verdrückt, für die ein deutscher Skispringer mit lila Helm und in den letzten Jahren eher wenig erfolgreich durch die Lüfte springt. Den gleichen Jahrgang wie einer dieser Protagonisten habe ich auch und Skispringen war ebenfalls ein Teil meines Lebens, wobei ich die Variante mit Langlauf, also die Nordische Kombination, bevorzugte. Ackermann, Kircheisen und Co. sind für mich längst Vergangenheit und die Schokolade dafür umso aktueller. Entsprechend bin ich auch einige Kilos vom idealen Wettkampfgewicht entfernt und freue mich schon jetzt auf das Alpirsbacher Klosterbräu im Ziel.
Obwohl, jetzt mach mal halblang, so ein Biertrinker bin ich wahrlich nicht und ganz so fett auch nicht, aber eben doch weit entfernt von meinen Hochzeiten (ich bin halt nicht verheiratet) als Ironman und Hobby-Triathlet. Jedenfalls fasziniert mich Wintersport schon von Kindesbeinen an und seitdem ich etwas klarer denken kann, bin ich ein ebenso begeisterter Triathlet. Also liegt der Schluss nahe, Begeisterung und Faible zusammen zu schmeißen und mal einen auf harten Wintertriathleten zu mimen. Ob das mit dem Denken dabei wirklich so klar war, wusste man auch noch nicht, aber der Mensch braucht Ziele und so lautet MEINS für die kommenden dunklen Nächte COOLMAN 2007 in Freudenstadt.
In den kommenden Wochen werde ich also berichten, was sich dereinst in einsamen Thüringer Wäldern zutrug und welch Höllenqualen der Held durchlebt, um am Ende ganz ohne Doping und geheime Trainingslager doch als Gewinner (an Erfahrung) im Ziel im Schwarzwald zu stehen. Harte Trainingseinheiten unter gnadenlosen Kompromissen und noch gnadenloseren Bedingungen erwarten mich, denn als Trainer kenne ich keine Gnade mit der Wade meiner einer. Die Zeit ist dabei mein größter Gegner, denn allzu oft verbringe ich die Tage vor meinem Rechner und weniger in der Natur der Bewegung, die uns Menschen eigen ist. ABER DAMIT IST JETZT SCHLUSS!
Für mich heißt das, endlich tut mal einer was gegen die drohende Herbstdepression, denn jetzt heißt es früher aufstehen, ALLES auf den 20. Januar 2007 ausrichten, auf SEX verzichten, asketisch leben, in die Hände spucken, das Sozialprodukt mit Trainingseinheiten während der Dienstzeit versauen. Ach ja, ich vergaß, ich bin selbständig, damit per se REICH, habe also unendlich viel Zeit, muss nur ab und an mal Geld drucken gehen und gehöre zu den Heuschrecken in der Republik. Man könnte es auch anders sehen, ich bin Existenzgründer, erhalte keine Fördergelder und Kredite, bin also arm wie ne Kirchenmaus und arbeite wie ein Berserker seit Jahren tagein tagaus, um meinen Traum zu verwirklichen. Die Sache macht auch richtig Spaß, nur blieb eben bislang keine Zeit für Training und entsprechend schwarz sehe ich bei dem Gedanken an meine Form und nicht nur bei dem Gedanken daran, sondern sicher auch beim Training.
Wir werden sehen und Sie hoffentlich lesen, wie es mir als Held im Erdbeerfeld in den kommenden Wochen so ergeht und richtig Triathlon-like sage ich:
Hang Loose
DW
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