www.walkingparks.de – Nordic Fitness Zentren in Deutschland
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- Mein Senf zum Thema (27)
- 25.1.2008: Doping im DSV?
- 18.12.2007: Neue Trainer braucht das Skispringen in Deutschland
- 3.10.2007: Nordic Walking als Therapie für Achim Achilles
- 2.7.2007: 4. BR Fichtelgebirgs Nordic Walking Marathon
- 10.5.2007: Nordic Walking am Ende?
- 1.5.2007: Quo vadis Nordische Kombination?
- 30.4.2007: Von Nähmaschinen, Absprungwundern und Flugkünstlern
- 29.4.2007: Medaillen, Doping und ein paar Fragezeichen
- 28.2.2007: Gips statt Gold - Diskussion zum Trainingssturz von Michael Uhrmann bei der WM in Sapporo
- 23.1.2007: Ein etwas anderes Fazit zur 55. Jack Wolfskin Vier Schanzen Tournee
Meine Favoriten
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The Mission – Oh happy Day
29.12.2006 von admin.
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
Was für ein schöner Muskelkater, ich wusste doch, dass Intervalle immer gut sind, um einen so richtig an die Grenzen zu führen. Hochmotiviert vom Weltcupwochenende am Rhein bin ich direkt vom Fernseher auf die Laufstrecke abgebogen und habe mit den Herbststürmen gekämpft. Bei Rückenwind fühlte ich mich wie Haile Gebrselassie („oder so ähnlich“, jedenfalls Weltrekordler und Olympiasieger,… nicht nur über die 10000m und jetziger Marathoni), sah aber nicht ganz so braun aus und dann kam ja auch noch der Gegenwind.
Da fühlte ich mich eher in der Herbstdepression angekommen und im Schnitt war das Ganze nicht sonderlich geschmeidig. Nachdem ich festgestellt hatte, dass die früheren Zeiten, in denen man locker im 5er Schnitt und fast locker im 4er Schnitt durch die Gegend gepirscht ist, vorbei sind, nehme ich erst gar kein GPS-Gerät mit, um die Motivation nicht vollends in den Keller zu fahren.
Hinterher gab es für die Endorphine gleich noch die „perfekte“ Sporternährung mit Eis essen in der Stadt und da ich ja auf Diät bin (2kg habe ich schon abgenommen und 2kg sollten es noch werden), habe ich mich ganz vorbildlich für die normale Portion entschieden, obwohl mich der XXL-Becher nach meinem XXL-Training schon gereizt hätte.
Apropos (wieder so ein „oder so ähnlich“) Diät – nachdem bei mir ja nun die fetten Sportlerjahre mit futtern ohne Ende und null Gramm Gewichtszunahme leider vorbei sind, ich aber immer noch ein leidenschaftlicher Esser bin und mein Körper bei leckerem Essen kein Sättigungsgefühl kennt, stecke ich ganz schön in der Zwickmühle. Denn dummerweise gerade zu Zeiten der Bikini-Figur neige ich dazu mit schöner Regelmäßigkeit ein paar Pfund drauf zu packen und das Six-Pack hinter Six-Rolls zu verstecken. Also ist es mein größtes Ziel, das Gesetz der Serie niemals eintreten zu lassen und mich gegen den Trend zum Waschbär zu stemmen, das heißt in jedem Jahr eben nicht nur älter, sondern auch ein Kilo schwerer zu werden.
Wisst Ihr eigentlich, wie gemein das ist? Um ein Kilo pro Jahr drauf zu legen reicht es schon aus, jeden Tag die lächerliche Menge von 3 Stückchen (nicht Riegel) Schokolade über dem eigenen Bedarf zu futtern. Das würde mir normalerweise nicht mal auffallen, wenn ich drei Stückchen Schoki esse, aber es reicht schon aus, um unweigerlich fett zu werden.
So siehts aus und auf Dauer will ich einfach nicht die magische Grenze von 80kg überschreiten. Dabei habe ich jetzt auch wirklich alle Tricks einfließen lassen, um meinen BMI schön zu rechnen. Nach einer ausgiebigen Nachtruhe und dem Stoßgebet am Abend, meine Zwischenwirbelscheiben mögen sich maximal mit Wasser voll saugen, bin ich stolz aufgerichtet am nächsten Morgen direkt zur Messschiene gelaufen und siehe da, der DW ist ein ganz schön großes Kerlchen.
Entgegen bisherigen Annahmen bringe ich es auf stolze 188,5cm Körperhöhe, was mir natürlich richtig viel hilft, um beim BMI noch ein wenig mehr zu glänzen und meinen Gegnern am Start des Coolman sicherlich das Fürchten lehrt, denn ich kämpfe mit harten Bandagen.
Jungs, zieht Euch warm an! (es wird Winter)
Hang Loose
DW
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Skispringen – Fazit nach der ersten Periode im Weltcup
20.12.2006 von admin.
Von der jugendlichen Leichtigkeit des Siegens und Fliegens bis hin zur urdeutschen Miesmacherei – Auf der Suche nach Schuldigen für die Misere im Skispringen sind wir beim Wetter fündig geworden…
Achtung – Es wird Weihnachten! Auch wenn man das angesichts grüner Wiesen allenthalben kaum wahrhaben will, aber die erste Periode in der Weltcupsaison 2006/2007 ist Geschichte. Je nachdem mit welcher nationalen Brille man diese Geschichte betrachtet, fällt das Kapitel unterschiedlich düster aus. Nimmt man die amerikanische Brille, dann gibt es da gar nichts zu sehen, denn das Land mit den meisten Dicken und der großen Sportbegeisterung hat nicht viel übrig for that crazy skijumpers. Gerade so, dass man in diesem Jahr das Budget für einen Trainer zusammenkratzen konnte und außer den US-Boys gibt es auf dem Kontinent der Indianer kaum Skispringer zu vermelden.
Nimmt man den kommenden WM-Gastgeber Japan, so ist die einstige Skisprungnation aus dem Land der aufgehenden Sonne derzeit wohl eher dem Sonnenuntergang sehr nahe, denn kaum ein mal kann sich ein Athlet der Nippon-Air für den zweiten Durchgang qualifizieren. Da wird es wohl schwer mit Medaillen im Februar zur nordischen Ski WM in Sapporo.
Skisprungtechnisch spielt also derzeit die Musik eindeutig in good old europe, lässt man mal die Südkoreaner bei Seite, die seit Jahren vom Thüringer Hans Georg Aschenbach trainiert werden und immer zwischen den Welten des Continentalcups und des Weltcups pendeln sowie hier und da mal ein Ausrufezeichen setzen.
Wer waren nun die Protagonisten? Ganz eindeutig Simon Ammann, Gregor Schlierenzauer und Anders Jacobsen. Der Simmi hat es mit Geduld geschafft, nach seinem überraschenden Olympiasieg in Salt Lake City sich doch noch einmal als ein echter Könner dieses Sports zu präsentieren und trägt derzeit zurecht das gelbe Trikot des Weltcupführenden. Doch so richtig geil sind die jungen Draufgänger.
Zum Auftakt in Kuusamo hatte man wieder mal vergessen den Wind abzuschalten und trotzdem flog der junge Finne Arttu Lappi zu seinem ersten Weltcupsieg. Mehr hatten die Finnen aber bislang auch nicht anzubieten, doch man kann eindeutig sehen, dass ein Janne Ahonen und seine Teamkameraden so langsam wieder in Schuss kommen, so dass man sicher nicht zur Tournee, aber ganz bestimmt zur WM mit den Finnen rechnen muss.
Bei den Norwegern sieht es eigentlich ähnlich aus. Da gibt es die Megagranate Anders Jacobsen, der noch im vorigen Jahr als Klempner gearbeitet hat und in Engelberg seinen ersten Weltcupsieg feierte, doch dahinter brauchen die arrivierten Stars der Szene noch ein paar Sprünge, um so richtig in Form zu sein. Aber man darf sicher davon ausgehen, dass der „Hexenmeister“ Mika Kojonkovski die Norges noch gehörig auf Trab bringen wird.
Absolut beeindruckend ist seit Jahren der österreichische Skisprungsport, die mit Gregor Schlierenzauer den derzeit überragenden Mann (wobei Junge ob seiner 16 Jahre besser wäre) der Szene in ihren Reihen haben, der aus 4 Weltcupstarts mal eben 2 Weltcupsiege und 2 Podiumsränge holte. Das hat in der Geschichte des Skispringens bislang keiner geschafft und darüber hinaus ist es wunderbar anzusehen, in welcher Breite die Austria-Air in der Weltspitze vertreten ist. Dabei haben die „alten Hasen“ um Andreas Widhölzl, der seinen Sprungstil umgeschmissen hat und Martin Höllwarth mächtig zu tun, um den Youngsters überhaupt hinterher zu kommen.
Und Wo ist Deutschland?
Gute Frage. Die Antwort lautet wohl irgendwo im nirgendwo, denn Siegspringer sind derzeit keine in Aussicht. Die Nachwuchsarbeit wurde im Gegensatz zu den Österreichern seit Jahren vernachlässigt und die Medienlandschaft prügelt fleißig auf die Nationalspringer ein. Kein Wunder also, wenn die Herren Uhrmann, Späth und Schmitt geduckt wie Prügelknaben durch die Landschaft wandeln und schlaue Ratschläge von Ehemaligen helfen ihnen da auch nicht weiter.
Was qualifiziert eigentlich die Herren Weißflog und Thoma zu ihrer lauthalsen Kritik? Sie waren einmal Athleten, erfolgreich noch dazu, aber das Skispringen ist seither komplett verändert, die Leistungsdichte hat extrem zugenommen und eine Qualifikation als Trainer können beide nicht vorweisen. Glaubt man wirklich, dass man mit den Methoden ihrer Trainer, also von vorgestern, aus den jetzigen Athleten Siegspringer von morgen machen kann? Es ist zwar bald Weihnachten, aber der Wunsch geht nicht in Erfüllung.
Fakt ist, Michael Uhrmann war Juniorenweltmeister, im letzten Jahr einer der Tourneefavoriten und damit schon öfters knapp vor seinem absoluten Durchbruch. Martin Schmitt kennt jeder und auch ein Georg Späth besitzt Potentiale. Was ihnen allen fehlt ist sicher ein gewisser Umfang an verbesserter Trainingsarbeit, aber vor allen Dingen der Spaß und die Leichtigkeit bei der Sache, die den jungen Überfliegern eigen ist. Wenn man die deutschen Adler von Mikrofon zu Mikrofon kriechen sieht, dann glaubt man, sie müssten die Last der Welt tragen. Dabei dürfen sie dem schönsten Hobby der Welt beruflich nachgehen und wir bezahlen auch noch Geld dafür, ihnen dabei zu zu schauen.
Also nehmt mal den Stock aus dem Kreuz und lasst es laufen – Die Tournee kommt bestimmt, egal ob es nun noch schneit oder nicht und damit bieten sich neue Chancen für Heldentaten und schöne Flüge. Wir dürfen gespannt sein, wer sich diesmal den Sieg bei der Vier Schanzen Tournee holen wird und bis dahin futtern wir noch ein paar Plätzchen und genießen noch einmal die schönsten Flüge der bisherigen Saison als Videos auf www.nordic-web.de !
Frohe Weihnachten!
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The Mission - kalte Füße auf dem Rad
20.12.2006 von admin.
Jetzt ist es wahr, ich habe einen gnadenlosen ersten Trainingsblock gefahren, indem ich eine Stunde Skirollern war und noch 2,5 Stunden Rad fahren sowie eine Stunde laufen. Das Alles nicht an einem Tag, NEIN, an drei Tagen!!!
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Dachstein-Lehrgang des DSV und Schnee in Filzmoos
5.12.2006 von admin.
Da isser wieder der DW aus dem Schnee. Die letzten Tage durfte ich mich im Rahmen einer Ausbilderschulung des DSV in der schönen Ramsau aufhalten und den Dachstein als Langlauf- sowie Tourenrevier genießen. Was soll ich sagen, Sonnenschein und Pulverschnee auf knapp 3000m Höhe, das lässt das Skifahrerherz höher schlagen. Aber was mein Ski laufendes Herzilein bluten lässt ist die Tatsache, dass ringsum grüne Wiese herrschte. Es hatte zwar Ende Oktober bereits einmal einen halben Meter Schnee in der Ramsau in einer Nacht gegeben, aber seither ist es viel zu warm und die schönen Schneemassen sind alle wieder weg getaut.
So begibt sich die ganze Welt auf die Suche nach dem Schnee und die Weltcups fallen gleich reihenweise ins Wasser, während sich die Athleten auf den letzten Schneflecken drängeln. Auf der Tauplitzalm geht es derzeit sicher zu wie in einer Sardinenbüchse und die Skispringer sind ganz arm dran, denn ich kenne keine sprungfähige Anlage in Europa.
Wenn man sich die grünen Wiesen ringsum anschaut, dann denkt man auch irgendwie gar nicht an Weihnachten. Heute habe ich in meinem Nordic Walking Kurs an den Birken sogar schon wieder grüne Spitzen erkennen können, sprich die Knospen sind kurz davor aufzugehen. Na wenn das mal gut geht.
Wer noch einen ganz heißen Tipp haben möchte, in Flizmoos, rund 15km von Ramsau am Dachstein entfernt. ist auf einer nordexponierten Talwiese derzeit noch Ski Langlauf möglich, denn dort ist eine herrliche Loipe optimal für Skating und Klassik gespurt und all die wilden Hobbyleistungssportler drehen fleißig ihre Runden. Meiner einer wird sich dann wieder auf die Skiroller begeben und ein paar heiße Runden zu Fuß absolvieren. Scheiß Klimaerwärmung. Hang Loose DW
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The Mission - vom einsamen Kampf mit der Waage
30.11.2006 von admin.
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
News, Termine und Berichte zu Nordic Fitness unter www.nordic-web.de – Die Nr. 1 im Web!
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The Mission begins or Dead Men Walking mit ner Schnupfennase
30.11.2006 von admin.
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
DW
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Nordic Opening - 400 Athleten im dunklen hohen Norden und Talentquoten für die Skispringer?
30.11.2006 von admin.
Alle Jahre wieder trifft sich die gesamte nordische Familie zum Saisonauftakt im finnischen Kuusamo knapp unterhalb des Polarkreises und alle Jahre wieder ist das Wetter ein bestimmender Faktor an der Schanze. Den Langläufern ist das Wetter ja eigentlich egal, aber für die Schanzenpiloten ist der Faktor Wind und Schneefall immer wieder ein Gespräch wert. Gerade im deutschen Spezialspringerlager freut man sich ja immer über Gesprächsthemen abseits der eigenen Leistung und da kommt das Nachtreten eines Alexander Herr gerade recht.
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Doping und kein Ende
30.11.2006 von admin.
Die Prozessakten von Thomas Springstein liegen mittlerweile den Deutschen Spitzensportverbänden vor und zeigen offenbar das Scheitern des Dopingkontrollsystems.
Der ehemalige Trainer Thomas Springstein ist inzwischen wegen Dopingvergabe an eine damals minderjährige Athletin zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Prozess gegen ihn ist seit einem halben Jahr zu Ende, doch nachdem die Staatsanwaltschaft Magdeburg dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) Einsicht in die Akten gegeben hat, geht ein Aufschrei durch den Sport. Denn die Akten dokumentieren das Scheitern des Dopingkontrollsystems.
Wohl noch nie haben Sportfunktionäre so tiefe Einblicke in die Möglichkeiten der Leistungsmanipulation erhalten. Auf ihrer Grundlage hat der DLV auch Strafanzeige gegen Peraita und den niederländischen Athletenmanager Jos Hermens erstattet und ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Athleten eingeleitet, darunter Springsteins Lebensgefährtin Grit Breuer.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Prozess und den Skandalen der letzte Monate lauten: · Dopingkontrollen braucht man nicht fürchten, vorausgesetzt man hat die richtigen Kontakte. o Denn Blutkontrollen finden nicht im Training statt, damit ist durchaus ein Doping mit Insulin und Wachstumshormonen möglich. o Der Wachstumsfaktor IGF1 wird derzeit nur in der Forschung verwendet und scheint der letzte Schrei im Dopingsumpf zu sein, denn ein Nachweis ist nicht möglich und über Risiken macht sich keiner Gedanken. o Falls man doch mal Gefahr läuft, einen Dopingtest abgeben zu müssen und nicht sauber ist, dann gibt es „Reiskörner“ und „Shakes“, die Dopingproben unbrauchbar machen und Dopingfahnder staunen lassen. o Fast schon Allgemeinwissen ist das Doping mit Dosierungen unterhalb der Nachweisgrenze, wie zum Beispiel mit Testosteronpflastern · Doping findet als großes Geschäft in Netzwerken statt o Radsportler fliegen nach Spanien und haben betreuende Ärzte in Italien, Belgien und Deutschland. o Ein deutscher Trainer lässt sich von einem spanischen Arzt beraten und wickelt Alles über einen holländischen Athletenmanager ab. o Die Mittelchen werden aus Lagern gestohlen, aus Labors, Arztpraxen und Krankenhäusern überall in der Welt beschafft und illegal in Asien hergestellt. Überall gibt es willige Mittäter, die daran gutes Geld verdienen. o In der Dopingszene werden Milliarden umgesetzt, speziell im Freizeitsportbereich (bei Bodybuildern und Kraftsportlern) herrschen mafiöse Strukturen. · Doping kennt keine Skrupel o Man hat keine Angst vor Nebenwirkungen, Springstein selbst hat ja Anfang der Neunziger Katrin Krabbe und Grit Breuer mit Clenbuterol, einem Mittel aus der Kälbermast gedopt, o Oxiglobin, ein Blutersatzstoff und bislang nur in der Tiermedizin der USA zugelassen, wird offen auf dem Markt nachgefragt. o Springstein fragt in den Mails nach Repoxygen, das wiederum ist ein Mittel, welches in die Erbstruktur eingreift und bislang noch nicht einmal über den Tierversuch hinausgekommen ist. o Springstein wurde in diesem Prozess wegen Minderjährigendopings verurteilt, wobei vielen Beteiligten klar war, dass der Prozess einen ungewöhnlichen Verlauf genommen hat, um nicht für einen großen Skandal in der Leichtathletik zu sorgen, denn Springstein wurde mit dem Prozess auch zum Schweigen über die Details verurteilt. Bin ich Idealist, wenn ich daran glaube, dass die Nordische Kombination, das Skispringen und der Ski Langlauf sauber sind? Was sagen Sie? Hang loose DWGeschrieben in Mein Senf zum Thema | Keine Kommentare »
My Way to Coolman Wintertriathlon in Freudenstadt / Kniebis
11.11.2006 von admin.
It`s Cool Man hat einmal ein älterer Herr gesagt und ne Schoki verdrückt, für die ein deutscher Skispringer mit lila Helm und in den letzten Jahren eher wenig erfolgreich durch die Lüfte springt. Den gleichen Jahrgang wie einer dieser Protagonisten habe ich auch und Skispringen war ebenfalls ein Teil meines Lebens, wobei ich die Variante mit Langlauf, also die Nordische Kombination, bevorzugte. Ackermann, Kircheisen und Co. sind für mich längst Vergangenheit und die Schokolade dafür umso aktueller. Entsprechend bin ich auch einige Kilos vom idealen Wettkampfgewicht entfernt und freue mich schon jetzt auf das Alpirsbacher Klosterbräu im Ziel.
Obwohl, jetzt mach mal halblang, so ein Biertrinker bin ich wahrlich nicht und ganz so fett auch nicht, aber eben doch weit entfernt von meinen Hochzeiten (ich bin halt nicht verheiratet) als Ironman und Hobby-Triathlet. Jedenfalls fasziniert mich Wintersport schon von Kindesbeinen an und seitdem ich etwas klarer denken kann, bin ich ein ebenso begeisterter Triathlet. Also liegt der Schluss nahe, Begeisterung und Faible zusammen zu schmeißen und mal einen auf harten Wintertriathleten zu mimen. Ob das mit dem Denken dabei wirklich so klar war, wusste man auch noch nicht, aber der Mensch braucht Ziele und so lautet MEINS für die kommenden dunklen Nächte COOLMAN 2007 in Freudenstadt.
In den kommenden Wochen werde ich also berichten, was sich dereinst in einsamen Thüringer Wäldern zutrug und welch Höllenqualen der Held durchlebt, um am Ende ganz ohne Doping und geheime Trainingslager doch als Gewinner (an Erfahrung) im Ziel im Schwarzwald zu stehen. Harte Trainingseinheiten unter gnadenlosen Kompromissen und noch gnadenloseren Bedingungen erwarten mich, denn als Trainer kenne ich keine Gnade mit der Wade meiner einer. Die Zeit ist dabei mein größter Gegner, denn allzu oft verbringe ich die Tage vor meinem Rechner und weniger in der Natur der Bewegung, die uns Menschen eigen ist. ABER DAMIT IST JETZT SCHLUSS!
Für mich heißt das, endlich tut mal einer was gegen die drohende Herbstdepression, denn jetzt heißt es früher aufstehen, ALLES auf den 20. Januar 2007 ausrichten, auf SEX verzichten, asketisch leben, in die Hände spucken, das Sozialprodukt mit Trainingseinheiten während der Dienstzeit versauen. Ach ja, ich vergaß, ich bin selbständig, damit per se REICH, habe also unendlich viel Zeit, muss nur ab und an mal Geld drucken gehen und gehöre zu den Heuschrecken in der Republik. Man könnte es auch anders sehen, ich bin Existenzgründer, erhalte keine Fördergelder und Kredite, bin also arm wie ne Kirchenmaus und arbeite wie ein Berserker seit Jahren tagein tagaus, um meinen Traum zu verwirklichen. Die Sache macht auch richtig Spaß, nur blieb eben bislang keine Zeit für Training und entsprechend schwarz sehe ich bei dem Gedanken an meine Form und nicht nur bei dem Gedanken daran, sondern sicher auch beim Training.
Wir werden sehen und Sie hoffentlich lesen, wie es mir als Held im Erdbeerfeld in den kommenden Wochen so ergeht und richtig Triathlon-like sage ich:
Hang Loose
DW
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Evi und die Detektive
30.10.2006 von DW.
Man kann zum Glück sagen, dass die Ergebnisse vom Wochenende die richtige Antwort von Evi Sachenbacher-Stehle auf die anhaltende Diskussion um Ihre Hämoglobinkonzentration gewesen sind. Das Wettkampfwochenende bewies damit ebenfalls eindrucksvoll die Richtigkeit der DSV-Entscheidung mit einem finnischen Trainer sowie einer weiteren Spezialisierung in der Nationalmannschaft zu versuchen, den Anschluss an die Weltspitze im Sprint zu schaffen.
Nervig bleibt trotzdem das Gezerre um die Ausnahmegenehmigungen und ein Verdacht gegenüber den Athleten sowie der Sportart insgesamt bleibt außerdem. Bei der Belastungsstudie kamen für Evi keine auffälligen Werte heraus, die die Schutzsperre aufgrund einer zu hohen Hämoglobin-Konzentration vor den Olympischen Spielen in Turin hätten erklären können. Richtig ungewöhnlich sind diese Werte auch schon deshalb, weil sie als weibliche Athletin doch eher niedrigere Werte aufweist und diese auch just vor Olympia nach oben schnellten.
Da bleiben einige Fragen offen, auch wenn man mittlerweile sagt, dass bei ihr die Anpassungen erst nach längeren Höhenaufenthalten von mehr als 3 Wochen eintreten und nicht bei einer kürzeren Dauer wie dies bei der Belastungsstudie überprüft wurde. Die Pressemeldung des DSV in diesem Zusammenhang bei Frau Sachenbacher-Stehle in Zukunft auf Höhenaufenthalte zu verzichten, ist letztlich auch nur Mediengewitter, denn unter ärztlicher Kontrolle und guter Hydration sollten trotz Höhenaufenthalt keine „gefährlichen“ Werte entstehen. Dazu dient ja letztlich auch die Schutzsperre, denn zu hohe Hämoglobinkonzentrationen bergen nicht unerhebliche gesundheitliche Risiken für die Athleten und eine ärztliche Kontrolle sollte man im Spitzensport bei Höhenaufenthalten auch erwarten dürfen.
Letztlich bleibt es ein Fischen in trüben Gewässern und ein wenig kenn ich den deutschen Langlaufsport sowie die Protagonisten auch, so dass ich mir dort Doping nur schwer vorstellen kann.
Ungewöhnlich bleiben die Werte dennoch und deshalb hilft hier nur der Appell an die Verbände und die Wissenschaft mit Hilfe neuer Testverfahren und mit Hilfe eines athletenspezifischen Blutpasses für entsprechende Transparenz zu sorgen. Dies hilft der Sportart und was man unbedingt herausstellen sollte, es liegt im Interesse der Athleten und im Gegensatz zu Nationen wie Österreich oder Norwegen, zeigten sich die deutschen Langläufer in dieser Hinsicht äußerst kooperativ und fordern auch vehement entsprechende Regularien ein, um schlichtweg für Transparenz zu sorgen und zu zeigen, dass das „deutsche Langlaufwunder“ auf gutem Training und gutem Material beruht.
Zumindest bin ich fest davon überzeugt, dass auch ohne Doping Höchstleistungen in Ausdauerdisziplinen möglich sind, dafür bin ich Trainer geworden.
Hang Loose
DW
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